Rupert Huber

geboren 1953 in Oberösterreich, Komponist, Performance-Künstler und Dirigent

Komponist:

Kompositionsschüler von Gerhard Wimberger.

Seit vielen Jahren reger Austausch mit Wilhelm Killmayer.

Viele Uraufführungen vor allem in Zusammenarbeit mit  ARD-Anstalten in München, Stuttgart, Köln, Hamburg sowie der Ruhr-Triennale usw.

Der Schwerpunkt liegt in der Vokalmusik und da in einem Bereich, der authentisch vokal orientiert ist:  Es geht um Melos-orientierten Gesang, der sowohl von einer werkhaften Attitüde möglichst frei ist, als auch von einer exogenen, funktionalen Zeitauffassung. Dabei spielen veränderte Bewusstseinszustände eine große Rolle. In diesen Punkten gibt es eine bewusste Bezugnahme auf John Cage, Morton Feldman und Iani Christou. 

Seit 2003 intensive Beschäftigung mit den Heilgesängen der Schamanen der Bantawa – Rai in Ost – Nepal.

Die wichtigsten Werke der letzten Zeit:

„Ruh-I-Gulab“ für Chor und Sufi-Ensemble (Rumi/Rückert)

„Weltmutter“ für Chor und Instrumente (Rückert)

„Großes  Geleitmodem“ für Sängerinnen mit Schalenglocken

„Die Erde singt“ für Sprecher, Chor und Big Band (Jesse Thoor)

„Hubbu-Al  Lahi“ für Chor, Ensemble koptischer Musiker  (Gibran)

„Nachklang – Rose“ für Chor und Ensemble traditioneller, persischer Musiker (anonym)

„Tamar“ für Sänger mit Instrumenten

„Daphoine“ für Sänger mit Instrumenten

„Seoli“ für Sprecher und Sänger mit Instrumenten (anonym)

Performance-Künstler:

1982 erfolgte die Gründung des „Ensembles Spinario“, mit dem eine Reihe radikal spartenübergreifender Projekte realisiert wurden. Dem Werk von John Cage kam dabei ein besonderer Stellenwert zu. Die Erfahrungen mit dem „Ensemble Spinario“ flossen auch in Programme mit anderen Klangkörpern ein, wobei viele Konzepte verwirklicht werden konnten. Aufführungen seit Jahrzehnten bei: BR, SWR, WDR, NDR, Ruhr-Triennale, Salzburger Festspiele, Wien Modern, Eclat Stuttgart. Eine große Bedeutung erlangte die Kooperation mit Musik-Ensembles aus gänzlich anderen Kulturen, wie der arabischen, persischen, japanischen, kongolesischen. Fruchtbare Zusammenarbeit mit sumnima.arts.

Dirigent:

Dirigier-Schüler von Gerhard Wimberger.

Der Schwerpunkt liegt auf Neuer Musik.

Hunderte Uraufführungen u.a. von K.H. Stockhausen, L. Nono, G. Scelsi, W. Killmayer, W. Rihm, B. Furrer, G.F. Haas, K. Ospald, K. Lang u.v.a. bei:  Donaueschinger Musiktage, Kammermusiktage Witten, Ruhr-Triennale, ARD-Anstalten mit den dortigen Orchestern und Chören sowie dem Ensemble Modern, Klangforum Wien, Musikfabrik, ÖENM u.v.a.m.

Chordirigent:

1990 – 2000 Leiter des „SWR-Vokalensemble“

1996 – 1998 Professor für Chordirigieren an der Universität Graz

2002 – 2005 Leiter der Konzertvereinigung Wiener Staatsopernchor

2004 -2011 Leiter des WDR-Rundfunkchores

2009 – 2011 Leiter des Chorwerk-Ruhr

www.rupert-huber.net