Photo: Bogaerts, Rob / Anefo

Morton Feldman

Morton Feldman wurde am 12. Januar 1926 in New York City geboren.

Mit 12 Jahren erhielt er seinen ersten Klavierunterricht. Ab 1941 studierte er Komposition bei Wallingford Riegger, später wurde Stefan Wolpe sein Lehrer. Die Begegnung mit John Cage 1950 beeinflusste Feldman nachhaltig, da er sich von Cage in seiner Arbeit bestätigt und in seiner Entwicklung ermutigt sah.

Zu Feldmans Freundeskreis in New York zählten Komponisten wie Christian Wolff und Earle Brown und Maler wie Jackson Pollock, Mark Rothko, Franz Kline, Philip Guston und Robert Rauschenberg.

Insbesondere die Maler beeinflussten Feldman bei seiner Suche nach einer eigenen, unmittelbaren und greifbaren Klangwelt. Morton Feldman war einer der Pioniere der graphischen Notation.1969 kehrte er allerdings wieder zur exakten Notierung zurück, die die Kontrolle über Tonhöhen, Rhythmus, Dynamik und Dauer ermöglicht.

1971–1972 lebte Feldman für ein Jahr als Gast des Berliner Künstlerprogramms des DAAD in Berlin. Seine Kompositionen nahmen an Länge zu, sodass Werke von teilweise mehrstündiger Dauer entstanden.

1973 übernahm Morton Feldman den Edgar-Varèse-Lehrstuhl der State University of New York in Buffalo.

Er unterrichtete und komponierte danach bis zu seinem Tod am 3. September 1987 in Buffalo /New York.

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