photo: konczak

Hans-Joachim Hespos

hans-joachim hespos wurde 1938 in emden/ostfriesland geboren und lebt als freischaffender komponist in ganderkesee. sein werkkatalog umfaßt über 230 werke für solo, kammermusik, ensemble, orchester, chor, radio, elektroakustik, film, elektronik, bühne und szene, darunter zahlreiche auftragskompositionen aus dem in- und ausland. seine werke, die er seit 1978 im eigenen verlag publiziert, werden weltweit aufgeführt.

er erhielt zahlreiche preise, darunter 1967 den kompositionspreis der stiftung gaudeamus (bilthoven), 1968 den ersten preis für komposition der fondation royaumont (paris), 1969 den förderpreis des landes niedersachsen, 1971 den förderungspreis der stadt stuttgart, 1972/73 den rompreis villa massimo, 1980 das niedersächsische künstlerstipendium, 1981 den förderpreis der GEMA.stiftung, 1999 den kulturpreis der oldenburgischen landschaft, den niedersächsischen kunstpreis und 2008 den praetorius kompositionspreis des landes niedersachsen. er war „composer in residence“ an der staatsoper hannover, die zeitschrift „opernwelt“ wählte seine dortige produktion „iOPAL“ zur opernuraufführung des jahres 2005.

hespos war 1981/82 gastdozent in israel, usa, brasilien, japan und canada, 1984 dozent bei den internationalen ferienkursen für neue musik in darmstadt sowie 1989 dozent am instituto de estudos avançados der universität são paulo (USP) in brasilien.1990/91 übernahm er eine gastprofessur an der hochschule für künste bremen und 1997 bis 1999 leitete er die von ihm gegründete projektwerkstatt „erweiternde komposition“ an der hochschule für musik und theater rostock.

bereits 1969 gründete er die bis heute aktuelle konzertreihe „11.11.neue musik in delmenhorst“, der weitere projekte wie die gründung der „kulturreibe hoyerswege“ (1982), die „wiese gmbh“ (1993) und die „UMAC“ (universitaere manufactur com-position, 1999) folgten.

seit 1991 ist hans-joachim hespos mitglied der freien akademie der künste hamburg. die akademie der künste berlin hat 2005 ein hespos-archiv eingerichtet. 2006 hat die bayerische staatsbibliothek münchen hespos´ gesamtwerk aufgenommen.

hespos(at)web.de

www.hespos.info