repiqueteo - Carlevaro, Alvaro

Titel

repiqueteo

Komposition

Carlevaro, Alvaro

Besetzung

für Oboe (Englischhorn), Kontrabass, Schlagzeug, Klavier und 4 ad-hoc Spieler

detaillierte Besetzung

Oboe (Englischhorn), Kontrabass, Klavier,

Schlagzeuginstrumente: 3 Metallblocks, 3 Woodblocks, 1 Bongo, 1 Conga, 1 kleine Trommel, 1 große Trommel, Crotales, Marimba,

Ad-hoc-Spieler: Alltagsgegenstände

Dauer

ca. 13 Minuten

Schwierigkeitsgrad

* heterogen

Schlagwörter

Alltagsgegenstände

 

KOMMENTAR

Kurzbeschreibung

Alvaro Carlevaros „repiqueteo“ ist für 4 professionelle MusikerInnen und 4 Laien (ad-hoc SpielerInnen) geschrieben, die im Prinzip keine musikalische Vorbildung benötigen. Die ad-hoc-SpielerInnen führen Aktionen (Geräusche mit Styropor, Hammerschläge etc.) aus, die auf ein Zeichen des/der Dirigenten/in beginnen und enden.

Notation

Konventionell. Die Aktionen der ad-hoc-SpielerInnen sind verbal beschrieben.

Anforderungen

Die 4 InstrumentalistInnen sollten professionelles Niveau haben, die vier ad-hoc-SpielerInnen müssen hauptsächlich Interesse und ein gewisses musikalisches Grundverständnis mitbringen: Sie sollten in der Lage sein, geräuschhafte Aktionen auf Zeichen zu beginnen und zu beenden und die Aktionen auch laut und leise auszuführen. An einigen Stellen müssen sie einfache Rhythmen mitspielen. Notenkenntnisse sind hilfreich, aber nicht unbedingt erforderlich.

Didaktische Hinweise und Empfehlungen

  • Die Idee des Stückes ist das gemeinsame Erarbeiten eines Werkes durch Profis und Laien. Aus diesem Grund ist es besonders geeignet für Ensembles, die Material für ein Vermittlungsprojekt suchen.
  • Vor dem Probenbeginn mit den Laien empfiehlt es sich, die Fähigkeiten derselben auszutesten: Können sie auf Zeichen reagieren? Sind sie in der Lage, einen Rhythmus mitzuspielen? Im Normalfall sind im Stück nur einfache Viertelwerte zu spielen; an manchen Stellen müssen punktierte Viertel im Wechsel mit Viertel gespielt werden. Da dies aber nur 2 LaienspielerInnen machen müssen, kann man die Stimmen entsprechend der Fähigkeiten verteilen.
  • Sehr gut denkbar wäre auch, die ad-hoc-SpielerInnen mit SchlagzeugschülerInnen zu besetzen. Diese könnten  sich dadurch mit einem erweiterten Instrumentarium (Fliesen, Schleifpapier, Plastiktüte, Papier etc.) vertraut machen.
  • Je nach der Besetzung der ad-hoc-SpielerInnen ergeben sich unterschiedliche Probendispositionen; es wird auf jeden Fall zunächst Proben mit der Ensembleleitung und den ad-hoc SpielernInnen geben müssen, bevor die Profis dazu stoßen.
  • Hilfreich wäre dabei sicherlich, wenn das Ensemble vor Probenbeginn eine Aufnahme ihres Parts bereitstellt, so dass sich die ad-hoc-SpielerInnen das Ganze vorstellen und evtl. mit der Aufnahme proben können.

Bezugsquelle

Erhältlich beim Komponisten (catalfaro(at)gmx.de)