Reflexiones de un paseante solitario, Cuarto Paseo – Gros, Cecilia

Titel

Reflexiones de un paseante solitario : (sobre un texto de Jean-Jaques Rousseau) , Cuarto Paseo

Komposition

Gros, Cecilia

Besetzung

Percusión, Piano

detaillierte Besetzung

Perkussion (freihängendes Becken, große Trommel, 5 Templeblocks, 5 Kuhglocken), Klavier

Dauer

ca. 10 Minuten

Schwierigkeitsgrad

4 mittel-schwer

Schlagwörter

erweiterte Spieltechniken, Improvisation, Präparierungen

 

KOMMENTAR

Kurzbeschreibung

Cecilia Gros‘ „Reflexiones de un Paseante Solitario, Cuarto Paseo“ für Klavier und Schlagzeug erzeugt einen teils zerbrechlichen, teils kräftigen Klangraum, der sich um allmählich wechselnde Farben dreht. Entscheidende Aspekte des elementaren Kammermusikspiels können gut geübt werden, sowie auch einfache erweiterte Spieltechniken und leicht zu gestaltende Improvisationen.

Notation

Konventionell.

Anforderungen

  • Die kurzen schriftlichen Anweisungen in der Partitur sind auf Spanisch verfasst und beziehen sich hauptsächlich auf die Spieltechniken.
  • Tempowechsel erfordern ein stabiles Gefühl für den rhythmischen Puls.
  • Die Klavierstimme enthält einige elementare erweiterte Spieltechniken. Aus diesem Grund muss die Stimme an einem Flügel gespielt werden.
  • Die Saiten des Flügels werden mit harten, mittleren und weichen Schlagzeugschlegeln bespielt, zudem werden auch Fingernägel eingesetzt.
  • Die Tasten des Klaviers werden mit der Handfläche und der geballten Faust gespielt.
  • Das hängende Becken muss sorgfältig ausgewählt werden. Es wird ein Nachklang benötigt, der sich mit den resonanten Tönen des Flügels im ersten Teil gut mischt.
  • Das Stück bedarf eines sehr übersichtlichen Schlagwerk-Instrumentariums.

Didaktische Hinweise und Empfehlungen

  • Die subtile Gestaltung der dynamischen Angaben muss unbedingt beachtet werden. In Takt 7 zum Beispiel sollte der Klang der Großen Trommel doch ausnahmsweise etwas in den Vordergrund gebracht werden.
  • Die ersten 14 Takte des Stückes bilden einen einfachen Dialog zwischen zwei Stimmen, die größtenteils gleichwertig erscheinen sollen. Diese Gleichwertigkeit muss durch eine fein balancierte Spielweise dargestellt werden.
  • Im zweiten Teil (ab Takt 24) sind vier kleine rhythmische „Zellen“ vorgegeben, mit denen der/die SchlagzeugerIn improvisieren muss. Diese kurzen, relativ einfachen Einheiten bieten die Möglichkeit sich über elementare Improvisationsgestaltung auszutauschen.
  • Im dritten Teil laufen zwei verschiedene Tempi gleichzeitig: ein Konzept, das zu einem spannenden Gespräch über Aufführungslösungen führen könnte.
  • Einige einfache Unisono-Rhythmen erscheinen im Stück und ermöglichen eine Probenarbeit, die sich auf sensibles und aufmerksames Zusammenspiel fokussiert (etwa Takt 38). Wichtige kammermusikalische Konzepte (etwa die Aufteilung in führende bzw. folgende Rollen) können dadurch gut entwickelt werden.

Bezugsquelle

Erhältlich bei der Komponistin (grosceci(at)gmail.com; www.ceciliagros.com.ar)