mehr Wasser - Mahnkopf, Claus-Steffen

Titel

mehr Wasser

Komposition

Mahnkopf, Claus-Steffen

Besetzung

für Chor

detaillierte Besetzung

Chor jeglicher Art: professioneller Chor, Laienchor, Frauenchor, Männerchor, Knabenchor

Dauer

ca. 5 Minuten

Schwierigkeitsgrad

3 mittel

Schlagwörter

erweiterte Spieltechniken / Vokaltechniken, graphische Notation

 

KOMMENTAR

Kurzbeschreibung

Claus-Steffen Mahnkopfs „mehr Wasser“ ist ein klanglich äußerst farbiges Werk, das durch seine übersichtliche Struktur und in seinen Anforderungen an das Ensemble experimentelle Chormusik auch für Laienensembles erschließt. Es nutzt in einer sehr gut nachvollziehbaren Form facettenreich in unterschiedlichsten Ausdrucksweisen vom gesprochenem Wort, über geräuschhafte Stimmaktionen bis hin zum gesungen Chorklang eine breite Ausdruckspalette der menschlichen Stimme.

Notation

Übersichtliche Partitur in graphischer Notation mit präzisen Angaben zur Ausführung. Alle Sprechaktionen sind durch phonetische Schreibweise, inklusive genauer Ausführungsanweisung, klar definiert.

Anforderungen

  • Der Chor ist anders als gewohnt nach Stimmaktionen unterteilt: Jeweils in hohe und tiefe gemischte Singstimmen; sowie in eine gemischte Stimme, welche weitgehend Zischlaute produziert, und in einen gemischt besetzten Sprechchor.
  • Jedes Chormitglied ist mit einer Stimmgabel ausgestattet und muss im Verlauf des Werks ein „a“ gemeinsam intonieren.
  • Alle Stimmaktionen sind präzise erklärt und sehr gut realisierbar.
  • Der/die DirigentIn benutzt zur Koordination eine Stoppuhr.

Didaktische Hinweise und Empfehlungen

  • Jedes Chormitglied der Stimmen, die den gesungenen Part übernehmen, singt in weiten Teilen des Werkes einen eigenständig gewählten Zentralton, unabhängig von den anderen Chormitgliedern. Um diesen sicher zu intonieren hat jedes Chormitglied die Stimmgabel zu benutzen.
  • Ausgehend vom jeweiligen Zentralton sind die Intervalle einer kleinen und großen Sekunde auf- und abwärts, sowie einer Quinte aufwärts und abwärts gefordert: Dies ist erst einmal eine ungewohnte Aufgabe für Laienchöre, die bis dahin wenig Kontakt mit Neuer Musik hatten, aber durch die Beschränkung auf die wenigen Intervalle eine gut lösbare Aufgabe nach einiger Probenzeit.
  • Durch die Aufteilung in singende Stimmen und weitgehend sprechende und geräuschhaft agierende Stimmen, können die Chormitglieder gut und klug nach persönlichen Neigungen aufgeteilt werden.
  • Eine getrennt nach Stimmaktionen angesetzte Probenarbeit vor den ersten Tuttiproben empfiehlt sich dringend.

Kontakt

www.claussteffenmahnkopf.de

Bezugsquelle

Erschienen bei Sikorski (www.sikorski.de)